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Neuer Sparkassenkollektivvertrag setzt im Aus-und Weiterbildungsbereich Maßstäbe für die Zukunft

Ausgabe #1 März/2021 • LUST AUFS LAND

NEUER SPARKASSEN-KOLLEKTIVVERTRAG SETZT IM AUS- UND WEITERBILDUNGSBEREICH MASSSTÄBE FÜR DIE ZUKUNFT

Im Jänner haben der Österreichische Sparkassenverband und die Gewerkschaft GPA einen wegweisenden Kollektivvertrag für rund 15.000 Beschäftigte der Erste Bank und Sparkassen zum Thema Bildung abgeschlossen. Mit dem Thema MitarbeiterInnenausbildung wird den Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung und den sich dadurch rasch verändernden Rahmenbedingungen Rechnung getragen. Das neue Regelwerk ordnet auch die Verantwortung für Aus- und Weiterbildung in der Sparkassengruppe neu. Dabei geht es nicht darum, dass MitarbeiterInnen zur Qualifizierung verpflichtet werden, sondern dass sowohl ArbeitgeberInnen als auch MitarbeiterInnen selbst Verantwortung übernehmen. MitarbeiterInnen sollen in Zukunft ihre Qualifizierung selbst gestalten können. Das bietet auch erhöhte Chancen für eine Neuausrichtung.

Aus- und Weiterbildung
Foto: Unsplash

„Unabhängig von Geschlecht, Alter, Aufgabenbereich und Arbeitszeitausmaß setzen wir uns für einen freien Zugang zu unseren Qualifizierungsprogrammen und die Gleichstellung von Frauen und Männern ein. Die berufliche Entwicklung in den Sparkassen soll allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in gleicher Weise offenstehen. Besonderes Augenmerk liegt darauf, Frauen zur Teilnahme an allen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen aktiv zu ermutigen, ganz egal, in welchem Umfang sie in der Sparkasse beschäftigt sind“, erklärt Franz Portisch, Generalsekretär des Österreichischen Sparkassenverbandes.

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